Wrist- and pocketwatches

Ob Gross- oder Armbanduhr, ob mit mechanischem- oder Quarzwerk, ob antik oder aus der heutigen Zeit: Sie alle sind faszinierende Meisterwerke der Uhrmacherkunst. Mal exklusiv, mal preisgünstiger produziert haben sie eines gemeinsam: Sie repräsentieren einen grundlegenden Parameter des menschlichen Zusammenlebens – die Zeit.

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Past Highlights

Schuler Auktionen AG - Patek Philippe, 1948
Schuler Auktionen AG - Cartier "Tortue"
Schuler Auktionen AG - Cartier Diamant-Damenarmbanduhr, nach 1912
Schuler Auktionen AG - Glashütte "Panograph", um 2009
Schuler Auktionen AG - A. Lange & Söhne "Lange 1", um 2000
Schuler Auktionen AG - A. Lange & Söhne "Cabaret Mondphase", um 2006

2038. Charles Oudin, Paris, mit Minutenrepetition (Petite/Grande Sonnerie), um 1890

Komplizierte, massive Lépine-Taschenuhr mit Selbstschlag
750 Gelbgold-Gehäuse, 55 mm. Im unteren Teil bei 5 Uhr der kleine Auslöseschieber für das Repetitionsschlagwerk in Gold gearbeitet. Weisses Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Stundenzahlen und Minutenring. Kleine Sekunde bei 6 Uhr. Feine Goldzeiger für die Stunden- und Minutenanzeige, gebläuter Stahlzeiger für die Sekunde. In selten schöner Qualität gearbeitetes Schweizer Ankerwerk mit Kompensationsunruh. Kronenaufzug in beiden Richtungen, rechts herum das Schlagwerk, links herum das Gehwerk, Schlag- und Gangreserve. Auf dem Zifferblatt signiert CH. S OUDIN, korrespondierende Signatur auf der Platine und die Bezeichnung HORLOGER DE LA MARINE, auf der Cuvette signiert No 35.031. Funktionstüchtig.
- Sehr guter Erhaltungszustand.

Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.

Charles Oudin (1768–1840) gehörte zu den bedeutenden Pariser Uhrmachern seiner Zeit und stand in engem Zusammenhang mit dem berühmten Uhrmacher Abraham-Louis Breguet. Ab 1797 fertigte Oudin unter eigenem Namen im Palais Royal feinste Präzisions- und Taschenuhren. Seine Werke verbinden technische Raffinesse mit der für die Pariser Uhrmacherkunst charakteristischen Eleganz.

Charles Oudin entwickelte auch besonders komplizierte Uhren. Dazu gehörten unter anderem Minutenrepetition, Kalenderfunktionen und die Zeitgleichung. Diese Funktionen zeigten neben der normalen Uhrzeit zusätzliche Informationen an und machten seine Uhren technisch besonders anspruchsvoll.

Estimate: CHF 14'000 - 24'000EUR 15'910 – 27'270

Hammer Price: CHF 20'000

Details
Schuler Auktionen AG - Charles Oudin, Paris, mit Minutenrepetition (Petite/Grande Sonnerie), um 1890

2040. Charles Oudin, Ewiger Kalender mit Mondphase, Paris, um 1890

Von ausserordentlicher Seltenheit mit ewigem Kalender-Retrograde, Anzeige der Mondphase und Chronometerhemmung.
Massives 750 Gelbgold-Gehäuse, Nr. 1734, 52,5 mm. Kronenhals mit ovalem Bügel, Goldkrone, im Zentrum der Drücker zum Öffnen des Deckels, auf der Seite, in der Gehäusewandung, der Drücker für die Zeigerstellung. Sehr schön gestaltetes, weiss emailliertes Zifferblatt mit schwarzen römischen Ziffern für die Stunden- und arabischen Ziffern für die Minutenanzeige. Unten Hilfszifferblatt für die Sekunde, oben der ovale Ausschnitt für die Anzeige der Mondphase. Kreisbogenförmige Datumanzeige nach dem Retrograde-Prinzip, darunter auf einer Ebene die ovalen Fensterausschnitte für den Wochentag und den Monat. Feine, gebläute Stahlzeiger Typ "fleur de lis". Auf dem Zifferblatt signiert CH. OUDIN, auf der Cuvette No. 35037 Ch. Oudin HORLOGER DE LA MARINE 17. AVENUE DE L'OPERA PARIS. Im Gehäuseboden der Goldstempel, der Gehäusemacherstempel HR und die Gehäusenummer 1734, im Deckel, im Boden und auf der Gehäusewandung der nicht lesbare Pariser Goldstempel, im Deckel die letzten zwei Ziffern der Gehäusenummer, unter dem Zifferblatt auf der Platine die Bezeichnung LE COULTRE A GENEVE und die Nummer 35037. In feinster Qualität gearbeitetes, feuervergoldetes Chronometerwerk.
- Sehr guter Erhaltungszustand.

Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.

Diese selten schön gearbeitete Taschenuhr zählt zu den grossen komplizierten Uhren aus dem späten 19.Jh. Von besonderem technischem Interesse ist die Datumanzeige nach dem Retrograde-Prinzip. Der Datumzeiger wandert unter Berücksichtigung der verschiedenen Monatslängen bis an den rechten, unteren Rand des Halbkreises und springt dann automatisch zurück auf 1. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die übrige Gestaltung des Zifferblattes. Die Mondphase, im ovalen Fenster mit Horizont, so, wie wir den Mond am Himmel wahrnehmen, ist von grosser Seltenheit. In perfekter Harmonie stehen dazu das ovale Datum- und Monatsfenster. Die gesamte Kalenderindikation wird, eine Rarität in dieser Art, über einen Drücker korrigiert: ganz gedrückt werden alle Indikationen, unter Berücksichtigung der verschiedenen Monatslängen, geschaltet. Ein wenig gedrückt kann man den Wochentag unabhängig vom Datum schalten. Für eine Neueinstellung muss nun zuerst der Mond korrigiert werden, dann das Datum und zum Schluss der Wochentag. Eine etwas komplizierte Art, für den Sammler jedoch etwas Besonderes und Faszinierendes. Ein ewiger Kalender ist in dieser besonderen Ausführung an sich schon eine Rarität. Diese Seltenheit potenziert sich noch durch das feine Werk mit Chronometerhemmung nach dem hochpräzisen Wippenprinzip und der seltenen, sphärischen Spirale.

Charles Oudin (1768–1840) gehörte zu den bedeutenden Pariser Uhrmachern seiner Zeit und stand in engem Zusammenhang mit dem berühmten Uhrmacher Abraham-Louis Breguet. Ab 1797 fertigte Oudin unter eigenem Namen im Palais Royal feinste Präzisions- und Taschenuhren. Seine Werke verbinden technische Raffinesse mit der für die Pariser Uhrmacherkunst charakteristischen Eleganz.

Charles Oudin entwickelte auch besonders komplizierte Uhren. Dazu gehörten unter anderem Minutenrepetition, Kalenderfunktionen und die Zeitgleichung. Diese Funktionen zeigten neben der normalen Uhrzeit zusätzliche Informationen an und machten seine Uhren technisch besonders anspruchsvoll.

Estimate: CHF 12'000 - 20'000EUR 13'640 – 22'730

Hammer Price: CHF 18'000

Details
Schuler Auktionen AG - Charles Oudin, Ewiger Kalender mit Mondphase, Paris, um 1890
Schuler Auktionen AG - Patek Philippe Genève "Manta Ray", 1977
Schuler Auktionen AG - Patek Philippe Genève, 1925/37
Schuler Auktionen AG - Patek Philippe Genève, 1954
Schuler Auktionen AG - Rolex "Prince Chronometer", um 1940
Schuler Auktionen AG - Rolex "Prince Jumphour", um 1930
Schuler Auktionen AG - Kleiner Rolex Chronograph Anti-Magnetique "Piccolino", um 1940
Schuler Auktionen AG - Vacheron Constantin Genève, um 1950
Schuler Auktionen AG - Vacheron Constantin Genève, um 1950
Schuler Auktionen AG - Cartier Armreif mit integrierter Uhr, Frankreich, um 1945
Schuler Auktionen AG - Vacheron Constantin Genève Chronograph, um 1945

2087. Patek Philippe "World Time" für Beyer, 1941

Eine äusserst frühe, historisch bedeutende und aussergewöhnlich gut erhaltene Weltzeituhr mit Beyer-Verkäufermarke, die 1941 exklusiv für das traditionsreiche Zürcher Uhrenhaus Beyer gefertigt wurde. Mit der Beyer-Signatur handelt es sich um ein Einzelstück.

Ref. 1415. 750 Gelbgold-Gehäuse mit tropfenförmigen Bandanstössen. Nr. 626961, 37x30 mm. Kal. 12-120, Werk Nr. 921182. Drehbare, handgravierte Lünette mit Weltzeitindikation und Destinationen aus schwarzem Email-Champlevé. Versilbertes Zifferblatt mit erhabenem Innenfeld, teils emaillierten römischen Stundenzahlen und teils emaillierten Strichindizes. Oben in Email beschriftet "PATEK, PHILIPPE & Co. GENÈVE", unten "BEYER ZÜRICH". Aussen 24 Stundenring mit Tag- und Nachtanzeige und Sonne- und Mond-Symbol. Goldener, kreisförmiger Stundenzeiger und schwertförmiger Minutenzeiger. Neuwertiges, originales Lederband mit originaler 18-karätiger Gelbgold-Dornschliesse. Funktionstüchtig.
- Sehr guter Erhaltungszustand, minimale Alters- und Gebrauchsspuren.

Mit Patek Philippe Archivauszug vom 29. Oktober 1992. Aus dem Schreiben von Patek Philippe geht hervor, dass diese Patek Philippe Uhr am 26. Mai 1942 an Beyer Zürich verkauft wurde. Ein aktuelles Schreiben von Beyer bestätigt, dass die Uhr seinerzeit mit der originalen Beyer-Signatur verkauft wurde.

Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.

Die Geschichte der Patek Philippe World Time Uhren reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als die Welt eine Phase der rasanten Globalisierung erlebte. Da die Menschen häufiger und über grössere Entfernungen reisten, wurde eine präzise Zeitmessung immer wichtiger. Als Reaktion darauf entwickelte Patek Philippe gemeinsam mit dem Genfer Uhrmacher Louis Cottier den World-Time-Mechanismus, der es dem Träger ermöglichte, gleichzeitig die Uhrzeit für mehrere Städte auf der ganzen Welt abzulesen.

Im Alter von 46 Jahren entwickelte Cottier 1931 den legendären Mechanismus und meldete dafür das Patent an. In dieser Zeit präsentierte Louis Cottier seine Erfindung allen bedeutenden Uhrenherstellern in Genf. Die Familie Stern, Eigentümerin von Patek Philippe, erkannte das Potenzial dieser neuen Technologie und nahm Kontakt zu Cottier auf, um eine Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Die Patek Philippe World Time Referenz 1415 war die erste Uhr der Marke, die diese Technologie in regulärer Serienproduktion verwendete. Sie wurde von 1939 bis 1954 hergestellt. Insgesamt entstanden rund 115 Exemplare. Der Legende nach wurde der kreisförmige Zeiger, der typischerweise mit einem schwertförmigen Minutenzeiger kombiniert wurde, direkt von Louis Cottier gefertigt. Er ist eines der charakteristischsten Merkmale dieser Uhr.

Heute zählt die Patek Philippe World Time Referenz 1415 zu den begehrtesten Vintage-Uhren der Welt. Ihre extreme Seltenheit, ihre historische Bedeutung und ihre aussergewöhnliche handwerkliche Verarbeitung machen sie zu einer der wertvollsten und gesuchtesten Uhren überhaupt.

Estimate: CHF 150'000 - 300'000EUR 170'450 – 340'910

Hammer Price: CHF 360'000

Details
Schuler Auktionen AG - Patek Philippe "World Time" für Beyer, 1941
Schuler Auktionen AG - IWC "Portofino Mondphase", 1980er Jahre

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