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2118. Antiker Diamant-Anhänger
Um 1860. Silber/Rotgold. Sehr feiner Anhänger in Malteserkreuz-Variation, der wohl an einer Perlenkette getragen oder mittels rückseitiger Schrauben an einem weiteren Schmuckstück montiert wurde. Im Zentrum ein Altschliff-Diamant in Kissenform von ca. 0.90 ct, rundum vier triangelförmige Altschliff-Diamanten von ca. 2.40 ct, vier Altschliff-Diamant-Navetten von ca. 2.40 ct und 11 Altschliff-Diamant-Tropfen von ca. 2.20 ct. Totalgewicht Diamanten: 7.90 ct, feinste Farbe und Reinheit. Rückseite mit aufklappbarer Öse. 3,5x3,5 cm, 6 g. Mit Wiederverkäufer Rechnung von Breede in Berlin von 2005.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimate: CHF 5'000 - 8'000EUR 5'680 – 9'090
Details2120. Antike Diamant-Brosche
Um 1870–1880. Silbermontur mit rückseitiger Vergoldung. Durchbrochene Arbeit mit einem kissenförmigen Altschliff-Diamanten von ca. 4 ct G/H-vs2. Umgeben wird dieser von zwei tropfenförmigen Altschliff-Diamanten von zus. ca. 2.60 ct und 34 kleineren Altschliff-Diamanten von ca. 4 ct. 2,5x2,7 cm. 8 g. Mit GGTL-Zertifikat von Juli 2026.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimate: CHF 14'000 - 20'000EUR 15'910 – 22'730
Details2153. Cartier Citrin-Diamant-Brosche
London, um 1940. Signiert. 750 Gelb-/Weissgold, Platin. Blumenbrosche in geometrischer Gestaltung in Anlehnung an das Art Déco. Die Blüte aus sechs Citrinen in Hexagonalschliff von zus. ca. 11 ct, je ca. 12x6 mm. Blütenstempel mit fünf in Platin gefassten Altschliff-Diamanten von ca. 0.50 ct. Der Stiel mit zwei Blättern aus Citrinen und zwei Altschliff-Diamanten von ca. 0.20 ct. 5x3 cm, 14 g.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimate: CHF 6'000 - 9'000EUR 6'820 – 10'230
Details2157. Elegante "En-tremblant"-Diamant-Brosche
Frankreich, um 1950. Wohl Jean Ferrière, Paris. Meistermarke in Raute, undeutlich. Französische Adlerkopfpunze für den Feingehalt 18 Karat Gold und Hundekopfpunze für den Feingehalt 23 Karat Platin. 750 Gelb-/Rosegold, 950 Platin. Zusätzlich markiert mit "Bte S.G.D.G.". Sehr elegante Brosche in Form einer Rosenknospe, mit Brillanten von ca. 1.20 ct besetzt. Die netzartig durchbrochen gearbeiteten Blütenblätter sind ebenfalls beweglich. Ihre Ränder sind in Platin gefasst und mit Diamanten besetzt. Die Rosenknospe lässt sich sowohl geschlossen, als auch geöffnet präsentieren. Die Blätter sind mit einer fein gerillten Struktur ausgearbeitet. 7x4,5 cm. 49 g.
Eine "En-tremblant"-Brosche ist ein Schmuckstück mit einem beweglich montierten Schmuckelement, meist einer Blüte, einem Blütenstempel oder einem einzelnen Edelstein.
Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet sinngemäss „zitternd“. Das bewegliche Element ist auf einer feinen Federkonstruktion befestigt und beginnt bei der kleinsten Bewegung leicht zu schwingen. Dadurch fangen die Diamanten das Licht besonders intensiv ein und erzeugen einen lebendigen, funkelnden Effekt.
Estimate: CHF 8'000 - 12'000EUR 9'090 – 13'640
Details2113. Antike Smaragd-Diamant-Brosche
Um 1840–1860. Silber/Gelbgold. Entzückende Blumenbrosche mit einem feinen Smaragd-Tropfen von ca. 1.30 ct in Antik-Treppenschliff in feiner Gelbgold-Fassung. 40 in Silber gefasste, feine Altschliff-Diamanten von ca. 1.60 ct. 3,2x1,6 cm. 3 g.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimate: CHF 4'000 - 6'000EUR 4'550 – 6'820
Details2154. Lacloche Frères Art Déco Jade-Email-Bracelet
Paris. 1930er Jahre. Signiert und nummeriert "Lacloche Frères 70732". Französische Adlerkopfpunze für den Feingehalt 18 Karat Gold. Massives, flaches leicht bombiertes Bracelet mit mehreren zueinander und gegeseitig durch Scharniere montierte C-Glieder. Dazwischen rechteckige Glieder, welche jeweils mit einer floral und durchbrochen gravierten Jadeiten verziert sind. Die Bänder, die längsachsig verlaufen, sind mit blauen, mit Gold gesprenkelten Emailbändern verziert. L 18 cm, B 2,6 cm. 112 g.
- Email an einer Stelle leicht bestossen. Email mit minimalen Kratzern.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Das traditionsreiche Pariser Juwelierhaus Lacloche Frères zählte im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutenden Namen der französischen Haute Joaillerie. Bekannt für aussergewöhnliche Entwürfe, raffinierte Farbstein-Kompositionen und meisterhafte Goldschmiedekunst, schuf das Haus Schmuckstücke von hoher Eleganz und künstlerischer Qualität. Besonders die Kreationen der Belle Époque und des Art Déco zeugen von der avantgardistischen Formensprache und dem herausragenden handwerklichen Können von Lacloche Frères.
Estimate: CHF 15'000 - 20'000EUR 17'050 – 22'730
Details2127. Cartier Art Déco Diamant-Jabot-Nadel
Um 1935. Signiert. Platin/Weissgold. Stilisierte Palme im Topf. Die Palme ausgefasst mit zahlreichen Brillanten, Achtkant-Diamanten und einer Diamant-Baguetten von zus. ca. 3 ct. Der Topf verziert mit drei Diamant-Baguetten und Achtkant-Diamanten von ca. 0.40 ct. Diamanten in feiner Qualität. 3,3x2,2 cm. 5 g. Mit Wiederverkäufer-Rechnung von Breede in Berlin von 2005.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Jabot-Nadeln zählen zu den eleganten Accessoires der historischen Schmuckmode. Ursprünglich zum stilvollen Fixieren und Akzentuieren von Jabots und Krawattenschleifen bestimmt, entwickelten sie sich zu kunstvoll gestalteten Schmuckstücken. Ihre feine Ausführung und oft kostbare Materialwahl spiegeln den repräsentativen Stil und die exquisite Handwerkskunst vergangener Epochen wider.
Estimate: CHF 7'000 - 12'000EUR 7'950 – 13'640
Details2116. Antike Ceylon-Saphir-Diamant-Brosche
Um 1860–1880. Silber/Gelbgold. Kissenförmige Brosche mit einem oktagonal facettierten Saphir von 12.70 ct im Treppenschliff. Der Saphir hat die Herkunft Sri Lanka (Ceylon) und ist unbehandelt. Rundum ausgefasst mit 12 kleine Diamantrosen und 24 Altschliff-Diamanten von ca. 1.40 ct. 2x1,8 cm. 7 g. Mit GGTL-Zertifikat von Juli 2026.
- Tafelfacette mit feinen Kratzern. Broschierung später montiert.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Der zentrale Saphir dieser antiken Brosche stammt aus dem historischen Ceylon (heute Sri Lanka) und hat seinen natürlichen, unbehandelten Zustand bewahrt. Seine feine Farbnuancierung, die charakteristischen natürlichen Einschlüsse und die individuelle Kristallstruktur verleihen ihm eine unverwechselbare, authentische Ausstrahlung.
Seine gemmologische Besonderheit liegt insbesondere in seiner natürlichen Unbehandeltheit: Der Saphir wurde weder erhitzt noch durch andere moderne Verfahren farblich oder optisch optimiert. Diese seltene Ursprünglichkeit macht den Stein zu einem begehrten Sammlerstück und verleiht der Brosche eine besondere historische und gemmologische Bedeutung.
Estimate: CHF 14'000 - 20'000EUR 15'910 – 22'730
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