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Schuler Auktionen AG - Botticelli, Sandro
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Juni 2019 (A153)

AKTUELL

3200. Botticelli, Sandro

Auktionsstart: Fr, 28. Jun 2019, 10:15


(1445 Florenz 1510)
in der Art
Bildnis eines jungen Mannes. Öl auf Holz. 53x33,5 cm.

Provenienz:
- Sammlung Grassi, Florenz, bis ca. 1924 (Luigi Grassi?, auf der Rückseite monogrammiert LG), dies gemäss Brief von Julius Böhler vom 22.11.1927. Diese Provenienz ist jedoch fraglich.
- Das Gemälde taucht um 1924 zum ersten Mal auf dem Markt auf. Bode schreibt 1924: „Ein neu aufgetauchtes Bildnis von Botticellis Hand und die Abhängigkeit des Künstlers als Portraitmaler von Fra Filippo Lippi“, in Jahrbuch der Preussischen Kunstsammlungen, Nr. 45, S. 113–116.
- Privatsammlung, Zürich, nach 1924, bis heute im selben Familienbesitz.

Literatur:
- Bode, Botticellli: des Meisters Werke, 1926, S. 41 mit Abb. (als Botticelli um 1475).
- Van Marle, The Development of the Italian Schools of Painting, 1931, Bd. 12 (als Botticelli zugeschrieben).
- Salvini, Tutta la pittura del Botticelli, 1958, Bd. 1, S. 69 und Abb. 134B (als Botticelli zugeschrieben, ohne Kommentar bezüglich der Zuschreibung).
- Mandel, L’opera completa del Botticelli, 1978, No. 34 mit Abb. (ohne Kommentar bezüglich der Zuschreibung).
- Lightbown, Sandro Botticelli: Complete Catalogue, 1978 (nicht erwähnt).
- Pons, Botticelli: Catalogo Completo, 1989 (ohne Kommentar bezüglich der Zuschreibung)
- Fondazione Zeri (als Filippino Lippi – wobei Zambrano/Nelson, 2004, in ihrer Publikation über Lippi dieses Bild nicht erwähnen). Das Bild wurde 1953 erfasst.
- Frick Art Reference Library (als Botticelli).

Mit einem ausführlichen Untersuchungsbericht des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft vom 25.6.2018, aus dem nachfolgend zitiert wird:
«Die technologischen Beobachtungen erlauben den Schluss, dass es sich im Kern um ein spätmittelalterliches, respektive frühneuzeitliches Tafelgemälde handelt. Die umfangreichen Manipulationen in massgeblichen Partien des Portraitierten und eine jüngere Restaurierung nach 1961 führten jedoch zu eklatanten Veränderungen, die die historische Authentizität fundamental stören. (…) Das Gemälde ist durch frühere Überarbeitungen so weitgehend verändert, dass das ursprüngliche Portrait nicht mehr nachvollziehbar ist. Diese Überarbeitungen erfolgten möglicher Weise nicht in einem restauratorischen Sinn, sondern manipulativ, um die Zuschreibung herbeizuführen.»


Zuschlag: CHF 6'400'000.00

Schätzung CHF 5'000.00 – 7'000.00

Schätzung EUR 4'550.00 – 6'360.00


Gebote unterhalb der unteren Schätzung werden nicht akzeptiert.

Schriftliche Gebote können per Post oder Fax (+41 43 399 70 11) oder per E-mail mittels gescanntem Bietformular eingereicht werden. Telefonisch übermittelte und per E-mail gesandte Gebote ohne Unterschrift müssen aus rechtlichen Gründen schriftlich bestätigt werden.

Gebote für die schriftliche Auktion (ab Kat. Nr. 5000) müssen bis spätestens am letzten Ausstellungstag (Freitag) um 18.00 Uhr bei uns eingetroffen sein.