Juni 2026 (A181) - Auktionsstart: 25.6.2026, 17:00

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Auktion abgeschlossen

1006. Pieter Holsteyn d.J.

Nur schriftliches oder online Bieten möglich.

(Haarlem 1614–1673 Amsterdam)
Studie einer Tulpe "Beste van drÿen oft Ammirael Liefkens". Um 1645. Gouache und Aquarell auf Bleistift, auf Büttenpapier mit Wz. Pelikan in einem Kranz (Vgl. Heawood 199, Holland, 1644). Unten rechts mit dem Namen der Tulpe bezeichnet. Verso nummeriert 24. 31,9x20,9 cm. Gerahmt.
- Blatt gebräunt, fleckig, gewellt und mit Knittern. Hellerer Lichtrand. Ränder und Ecken leicht bestossen. Rechter Rand mit einem kleinen Einriss. Linker Rand mit Abrissspuren eines Skizzenheftes. Verso am oberen Rand partiell an Rückkarton montiert (Recto sichtbar).

Provenienz:
- Galerie Meissner, Zürich (als Jacob Morrel).
- Sammlung Dr. Emil Kern (1914-2014), Agentenhaus, Horgen, bei obiger Galerie erworben (Jahr unbekannt).

Vgl. RKD Kunstwerknummer 217066 (Tulpe "Beste van drÿen oft generaal Liefkens") und 215033 (Tulpe "Ammirael Liefkens").

Möglicherweise war diese Zeichnung einst Teil des Albums von Pieter Holsteyn II., "Sammlung von Blumen nach der Natur, mit grosser Liebe zum Detail gezeichnet und koloriert", das Sam Segal im Juli 1985 bei Christie’s in London begutachtet konnte.
Dieses ungebundene Album enthielt unter anderem 197 Blumenzeichnungen, darunter 66 Tulpen in Aquarell und Gouache auf Büttenpapier, teilweise mit Wasserzeichen versehen. Die Zeichnungen waren meist mit dem Namen der Blume in Tinte unterhalb der Zeichnung versehen. Kurz darauf wurden die Blätter aus dem Album entfernt und bei verschiedenen Auktionen separat verkauft (siehe RKD Kunstwerknummer 211208).

Schätzung: CHF 1'000 – 1'500EUR 1'140 – 1'700

Zuschlag: CHF 4'000

Condition Reports und Fotos auf Anfrage bis spätestens 24h vor Beginn der Auktion.

Das Fehlen von Zustandsbemerkungen im Katalogeintrag bedeutet nicht, dass das Los keine Abnutzung, Reparaturen oder Defekte aufweist oder in einwandfreiem Zustand ist. Die Bieter sind gehalten, sich bei jedem Los von dessen Zustand zu überzeugen und müssen verstehen, dass jede Aussage von Schuler Auktionen lediglich eine subjektive, qualifizierte Meinung ist.

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