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9. Email Cloisonné Vase
Japan, Meiji-Zeit. Boden signiert Nagoya Hayashi zou mit Punze der Hayashi Kodenji Werkstatt. Lippe und Fussring mit Silberbeschlägen. Feine Arbeit mit polychromem Blumen- und Vogeldekor auf kobaltblauem Grund. H 22 cm. Mit Holzsockel.
Estimation: CHF 1'800 - 2'000EUR 2'050 – 2'270
Adjudication: CHF 8'000
Détails2042. Patek Philippe Genève, 1925/37
750 Gelbgold-Gehäuse Nr. 614825, 32x25 mm. Handaufzug Kal. 9, Werk Nr. 811528. Matt vergoldetes Zifferblatt mit aufgesetzten goldenen Indizes, Feuille-Zeigern und quadratischer Minuterie. Originales Gelbgold-Milanaise-Band mit Leiterverschluss, signiert Patek Philippe und Gay Frères. L ca. 17–17,5 cm. Funktionstüchtig. Mit Patek Philippe Archivauszug.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Die 1925 hergestellte Patek Philippe-Uhr befand sich ursprünglich wohl in einem Art-déco-Platingehäuse. Um 1937 wurde sie von Patek Philippe mit einem neuen, signierten und gleich nummerierten Gehäuse versehen und am 17. Juli 1937 verkauft. Das geht aus dem am 9. Juli 1990 ausgestellten Archivauszug hervor.
Estimation: CHF 5'000 - 8'000EUR 5'680 – 9'090
Détails2050. Kleiner Rolex Chronograph Anti-Magnetique "Piccolino", um 1940
Eine seltene, besonders kompakte Rolex aus den 1940er-Jahren: Der „Piccolino“ verbindet ein kleines, elegantes Gehäuse mit der für die Zeit bemerkenswerten Chronographenfunktion.
Ref. 3055. 750 Roségold-Gehäuse, 30 mm, bombiertes Plexiglas. Valjoux Schaltrad-Chronograph Kal. 69. Schwarz lackiertes Zifferblatt mit aufgesetzten rotgoldenen Indizes, Schwert-Zeigern, Minutenring und Pulsometerskala. Schwarzes Lederband mit zeittypischer 750 Roségold-Dornschliesse. Funktionstüchtig.
- Sehr guter Erhaltungszustand, minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimation: CHF 8'000 - 15'000EUR 9'090 – 17'050
Détails2087. Patek Philippe "World Time" für Beyer, 1941
Eine äusserst frühe, historisch bedeutende und aussergewöhnlich gut erhaltene Weltzeituhr mit Beyer-Verkäufermarke, die 1941 exklusiv für das traditionsreiche Zürcher Uhrenhaus Beyer gefertigt wurde. Mit der Beyer-Signatur handelt es sich um ein Einzelstück.
Ref. 1415. 750 Gelbgold-Gehäuse mit tropfenförmigen Bandanstössen. Nr. 626961, 37x30 mm. Kal. 12-120, Werk Nr. 921182. Drehbare, handgravierte Lünette mit Weltzeitindikation und Destinationen aus schwarzem Email-Champlevé. Versilbertes Zifferblatt mit erhabenem Innenfeld, teils emaillierten römischen Stundenzahlen und teils emaillierten Strichindizes. Oben in Email beschriftet "PATEK, PHILIPPE & Co. GENÈVE", unten "BEYER ZÜRICH". Aussen 24 Stundenring mit Tag- und Nachtanzeige und Sonne- und Mond-Symbol. Goldener, kreisförmiger Stundenzeiger und schwertförmiger Minutenzeiger. Neuwertiges, originales Lederband mit originaler 18-karätiger Gelbgold-Dornschliesse. Funktionstüchtig.
- Sehr guter Erhaltungszustand, minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Mit Patek Philippe Archivauszug vom 29. Oktober 1992. Aus dem Schreiben von Patek Philippe geht hervor, dass diese Patek Philippe Uhr am 26. Mai 1942 an Beyer Zürich verkauft wurde. Ein aktuelles Schreiben von Beyer bestätigt, dass die Uhr seinerzeit mit der originalen Beyer-Signatur verkauft wurde.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Die Geschichte der Patek Philippe World Time Uhren reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als die Welt eine Phase der rasanten Globalisierung erlebte. Da die Menschen häufiger und über grössere Entfernungen reisten, wurde eine präzise Zeitmessung immer wichtiger. Als Reaktion darauf entwickelte Patek Philippe gemeinsam mit dem Genfer Uhrmacher Louis Cottier den World-Time-Mechanismus, der es dem Träger ermöglichte, gleichzeitig die Uhrzeit für mehrere Städte auf der ganzen Welt abzulesen.
Im Alter von 46 Jahren entwickelte Cottier 1931 den legendären Mechanismus und meldete dafür das Patent an. In dieser Zeit präsentierte Louis Cottier seine Erfindung allen bedeutenden Uhrenherstellern in Genf. Die Familie Stern, Eigentümerin von Patek Philippe, erkannte das Potenzial dieser neuen Technologie und nahm Kontakt zu Cottier auf, um eine Zusammenarbeit zu vereinbaren.
Die Patek Philippe World Time Referenz 1415 war die erste Uhr der Marke, die diese Technologie in regulärer Serienproduktion verwendete. Sie wurde von 1939 bis 1954 hergestellt. Insgesamt entstanden rund 115 Exemplare. Der Legende nach wurde der kreisförmige Zeiger, der typischerweise mit einem schwertförmigen Minutenzeiger kombiniert wurde, direkt von Louis Cottier gefertigt. Er ist eines der charakteristischsten Merkmale dieser Uhr.
Heute zählt die Patek Philippe World Time Referenz 1415 zu den begehrtesten Vintage-Uhren der Welt. Ihre extreme Seltenheit, ihre historische Bedeutung und ihre aussergewöhnliche handwerkliche Verarbeitung machen sie zu einer der wertvollsten und gesuchtesten Uhren überhaupt.
Estimation: CHF 150'000 - 300'000EUR 170'450 – 340'910
Détails2153. Cartier Citrin-Diamant-Brosche
London, um 1940. Signiert. 750 Gelb-/Weissgold, Platin. Blumenbrosche in geometrischer Gestaltung in Anlehnung an das Art Déco. Die Blüte aus sechs Citrinen in Hexagonalschliff von zus. ca. 11 ct, je ca. 12x6 mm. Blütenstempel mit fünf in Platin gefassten Altschliff-Diamanten von ca. 0.50 ct. Der Stiel mit zwei Blättern aus Citrinen und zwei Altschliff-Diamanten von ca. 0.20 ct. 5x3 cm, 14 g.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Estimation: CHF 6'000 - 9'000EUR 6'820 – 10'230
Détails202. Louis Vuitton, seltene Handtasche "Rose Des Vents Mini"
2025. Aus Nil Krokodilleder in Farbe "Himalaya". Goldfarbene Metallbeschläge. Abgerundeter Tragegriff. Überschlag mit Steckverschluss. Schulterriemen. Hängeschloss. Abnehmbarer und verstellbarer Schulterriemen mit Dornenschliesse. Mit Schutzbeutel und Originalverpackung. Kopie der Rechnung. Zürich. Louis Vuitton. Globus. 16.07.2025. 18,5x14,5x8,5 cm.
- Neu.
Estimation: CHF 9'000 - 20'000EUR 10'230 – 22'730
Détails507. Eileen Gray, Teppich "Collage“
Frankreich, Entwurf 1920er Jahre. Ausführung Nepal, 2.Hälfte 20.Jh. durch Ecart International. Kette und Schuss aus Baumwolle. Brauner, hochfloriger Fond aus Wolle mit fein eingearbeiteten, schwarzen Linien. Geometrisches Dekor aus kontrastierenden, beigen Flächen mit mehrfarbigen, stilisierten Darstellungen. Herstelleretikette. 160 x 200 cm (5.25 x 6.56 ft.)
- Gebrauchsspuren.
Estimation: CHF 2'000 - 3'000EUR 2'270 – 3'410
Adjudication: CHF 2'800
Détails511. Marie-Claude Lalique, Glastisch "Perles d`eau"
Frankreich, Entwurf 1990. Rechteckige, massive Tischplatte aus farblosem Kristallglas. Sechs geschweifte, formgepresste Träger mit gezacktem, eingraviertem und satiniertem Zierband. Rechteckige Plinthe aus mattiertem Glas. Herstellersignatur. 130 x 60, Höhe 37 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren. Plinthe mit kleinem Chip.
Estimation: CHF 4'000 - 7'000EUR 4'550 – 7'950
Adjudication: CHF 4'000
Détails1111. Fussschale "Louvre Bowl", Georg Jensen
Dänemark 1933–1944. Silber. Meistermarke Georg Jensen, Design Nr. 19B, Entwurf von 1912. Blanke, tiefe Rundschale über durchbrochenem Schaft mit stilisierten Blättern und Perlen, auf profiliertem Fuss. Bodenunterseite: Meistermarke, Feingehalt 925, Nr. 19B. D 24 cm, H 19,5 cm, ca. 1050 g.
- Gebrauchsspuren.
Estimation: CHF 3'000 - 4'000EUR 3'410 – 4'550
Détails1208. Tabatière, Paris 1775–1781
18K-Gold trois couleurs. Meistermarke Barthélemy Pillieux, Beschaumeistermarke Jean-Baptiste Fouache. Ovale Form mit scharniertem Deckel. Allseitig zentrale Medaillons mit vegetabilen Motiven auf guillochiertem Fond, umrahmt von feinen Blattbordüren und Girlanden. Pariser Beschau-, Meistermarke. 9x4,6x3,4 cm, ca. 113 g.
Estimation: CHF 7'000 - 9'000EUR 7'950 – 10'230
Détails2085. Rolex Oyster Perpetual "Stelline" Triple Calendar/Moonphase, um 1950
Eine sehr attraktive, hervorragend erhaltene und äusserst seltene Rolex Ref. 6062. 750 Gelbgold-Gehäuse, 35 mm. Chronometer Automatik Kal. Werk Nr. N32705. Matt versilbertes Zifferblatt mit aufgesetzten, im Zentrum radiumisierten Sternchen für die Stundenanzeige, konzentrische Einteilung der schwarz emaillierten Minutenanzeige und der blauen Datumanzeige, im oberen Teil des Zifferblattes zwei Fenster für die Anzeige des Wochentages und des Monats, im unteren Teil der halbkreisförmige Ausschnitt für die Anzeige der Mondphase, blau emaillierte Mondscheibe, darüberliegend die Indikation für die kontinuierliche Sekunde, vergoldete Zeiger, radiumisiert, für die Stunden- und Minutenanzeige. Beschriftung "Rolex Oyster Perpetual Officialy Certified Chronomètre" schwarz emailliert. Neuwertiges Lederband mit originaler Plaqué-Dornschliesse. Funktionstüchtig.
- Sehr guter Erhaltungszustand, minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Die Rolex Ref. 6062 gehört zu den seltenen historischen Rolex-Uhren der 1950er-Jahre.
Zu Beginn der Fünfzigerjahre gab es bei Rolex verstärkt Spezialitäten auf dem Gebiet der Kalenderuhren, die in Kleinstserien fabriziert wurden und daher heute zu den Raritäten zählen.
Zu ihnen gehörte die Ref. 6062. Eine Besonderheit stellt das Zifferblatt mit den Goldsternen "Stelline" als Stundenmarken dar. Die Ref. 6062 war zwischen 1950 und 1953 in den Rolex-Kollektionen und wurde nur in geringen Stückzahlen verkauft. 350 Exemplare in 18-karätigem Gelbgold, 50 Exemplare in 18-karätigem Roségold sowie eine begrenzte Anzahl in Edelstahl. Die Durch ihre seltene Kombination aus Komplikationen und dem aufwendig gestalteten Zifferblatt zählt sie heute zu den gesuchtesten Rolex-Vintage-Modellen.
Estimation: CHF 100'000 - 200'000EUR 113'640 – 227'270
Détails2154. Lacloche Frères Art Déco Jade-Email-Bracelet
Paris. 1930er Jahre. Signiert und nummeriert "Lacloche Frères 70732". Französische Adlerkopfpunze für den Feingehalt 18 Karat Gold. Massives, flaches leicht bombiertes Bracelet mit mehreren zueinander und gegeseitig durch Scharniere montierte C-Glieder. Dazwischen rechteckige Glieder, welche jeweils mit einer floral und durchbrochen gravierten Jadeiten verziert sind. Die Bänder, die längsachsig verlaufen, sind mit blauen, mit Gold gesprenkelten Emailbändern verziert. L 18 cm, B 2,6 cm. 112 g.
- Email an einer Stelle leicht bestossen. Email mit minimalen Kratzern.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Das traditionsreiche Pariser Juwelierhaus Lacloche Frères zählte im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutenden Namen der französischen Haute Joaillerie. Bekannt für aussergewöhnliche Entwürfe, raffinierte Farbstein-Kompositionen und meisterhafte Goldschmiedekunst, schuf das Haus Schmuckstücke von hoher Eleganz und künstlerischer Qualität. Besonders die Kreationen der Belle Époque und des Art Déco zeugen von der avantgardistischen Formensprache und dem herausragenden handwerklichen Können von Lacloche Frères.
Estimation: CHF 15'000 - 20'000EUR 17'050 – 22'730
Détails3455. Täbris-Bildteppich
NW-Persien, um 1920. Figurale, biblische Szene, in der die Rettung des kleinen Moses aus dem Nil dargestellt wird. Die filigran gezeichnete florale Bordüre ist mit Kartuschen besetzt, die mit kämpfenden Tieren und Schwänen kunstvoll belegt sind. Sehr gute Erhaltung. 140x185 cm (ft. 4.6x6.1).
Estimation: CHF 2'600 - 3'200EUR 2'950 – 3'640
Détails2127. Cartier Art Déco Diamant-Jabot-Nadel
Um 1935. Signiert. Platin/Weissgold. Stilisierte Palme im Topf. Die Palme ausgefasst mit zahlreichen Brillanten, Achtkant-Diamanten und einer Diamant-Baguetten von zus. ca. 3 ct. Der Topf verziert mit drei Diamant-Baguetten und Achtkant-Diamanten von ca. 0.40 ct. Diamanten in feiner Qualität. 3,3x2,2 cm. 5 g. Mit Wiederverkäufer-Rechnung von Breede in Berlin von 2005.
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, Zürich.
Jabot-Nadeln zählen zu den eleganten Accessoires der historischen Schmuckmode. Ursprünglich zum stilvollen Fixieren und Akzentuieren von Jabots und Krawattenschleifen bestimmt, entwickelten sie sich zu kunstvoll gestalteten Schmuckstücken. Ihre feine Ausführung und oft kostbare Materialwahl spiegeln den repräsentativen Stil und die exquisite Handwerkskunst vergangener Epochen wider.
Estimation: CHF 7'000 - 12'000EUR 7'950 – 13'640
Détails3203. Verena Löwensberg
(Zürich 1912–1986 Zürich)
Ohne Titel, Nr. 63. Öl auf Leinwand. 80x80cm. Verso Etikett der Künstlerin sowie des Kunsthauses Zürich. Gerahmt.
- Farbausbrüche an diversen Stellen.
Provenienz:
- Ausstellung Peau de Lion, 21. November - 13. Dezember 1970, Kunsthaus Zürich, Nr. 46.
- Privatsammlung, Zürich.
- Durch Erbschaft in heute Schweizer Privatsammlung.
Literatur:
- Coray Loewensberg, Henriette, Verena Loewensberg (1912–1986). Werkmonografie und Katalog der Gemälde, Zürich 2012, S. 156, Nr. 112, m. Abb.
Estimation: CHF 24'000 - 40'000EUR 27'270 – 45'450
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